Ausstattung

Wie bei jedem Hobby gibt es hier auch die Möglichkeit, viel Geld für allen möglichen Kram auszugeben. Allerdings ist es relativ wenig im Vergleich zu anderen Freizeitbeschäftigungen, zumindest wenn man nur auf die speziellen Dinge für die Dummyarbeit schaut. Zudem kann man mit einer recht übersichtlichen Ausstattung beginnen, die den Einstieg preiswert macht.

Moxon-Leine

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Moxon 110cm 5mm

Diese Art der Leine ist dünn, relativ kurz und durch ihren verstellbaren Einstieg bequem in der Handhabung. Dadurch kann man diese draußen schnell an- und ablegen und auch in der Hosentasche verstauen. Allerdings ist dies eine reine Arbeitsleine. Für die Erziehung oder den Spaziergang ist diese Leine eher nicht geeignet.

Pfeife

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ACME 211 1/2

Oft wird mit akkustischen Signalen gearbeitet, die auch über große Entfernungen zu hören sein müssen und am besten immer gleich klingen. Daher sollte man sich eine genormte Pfeife besorgen.

Dummies

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Standard Dummy grün 500g und oliv

Das sind die Apportiergegenstände, die der Hund holen muss. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Variationen. Ein Standard-Dummy ist ein rollenförmiges grünes Säckchen von 500g. Zu Beginn wird man mit 2-3 Dummies auskommen. Allerdings ist es ratsam, recht schnell aufzustocken und mindestens 10 Dummies verschiedenster Art zu haben.

Dummy-Tasche oder -Weste

So ein Dummy passt schlecht in eine Hosen- oder Jackentasche. Beim Training sollte man diese auch nicht permanent in der Hand halten oder lose auf den Boden legen. Für den Transport und während des Trainings ist also zumindest eine Umhängetasche notwendig. Später sollte man überlegen, sich eine Dummy-Weste zuzulegen. Mit einem halben Dutzend Dummies oder mehr, plus Zubehör kann es sonst unbequem werden.

Weitere Ausstattung

Das ist im Prinzip die Grundausrüstung, mit der man beginnen kann. Darüber hinaus gibt es noch viele Dinge, die man irgendwann benötigt oder die es einem einfacher machen: Markierstab, Schreckschuss-Pistole, Dummy-Launcher, Walkie-Talkies, Rollzäune, etc. Wenn man länger unterwegs ist, bspw. bei Workingtests, sind Wasser, Schüssel, Futterdummy, Klappstuhl natürlich auch immer dabei. Bei schlechtem Wetter ergänzt sich das noch um Trockentücher, Hundedecke, Hundemantel, etc. Eine natürliche Grenze für die Dinge, mit denen man seinen Kofferraum vollstopfen kann, scheint es nicht zu geben 😉

Meine Präferenzen

Viel Wert habe ich auf eine vernünftige Dummy-Weste gelegt. Zunächst aus dem Internet bestellt, war meine erste Weste zwar preiswert, qualitativ in Ordnung und platzmäßig gut aber die Passform war nicht optimal und egal wie ich die Gurte verstellt hatte, irgendwie saß die Weste nicht richtig. Das hat mich gewaltig genervt und mich irgendwann dazu gebracht in einem Shop alle Westen live durchzuprobieren. Schnell war die richtige gefunden, die mich heute bei jedem Training begleitet.

Bei den Dummies habe ich eine große Auswahl geschaffen. Sonst kommt man wahrscheinlich irgendwann zu dem Punkt, an dem der Hund nur diese eine Art Dummy holt. Also habe ich Dummies gekauft, die sich in Hersteller, Farbe, Gewicht, Material, Form und Wurfgriff unterscheiden. Als Markierhilfe auch Markierdummies (schwarz-weiß) oder mit selbstgenähten weißen Überzug. Und als Happy-Dummy ein Felldummy mit echtem Kaninchenfell.

Als Tipp für die Suche oder Dummies, die auch mal in unwegsames Gelände geworfen werden: Nehmt orangene Dummies. Die Farbe kann der Hund genauso schlecht sehen wie grün und muss seine Nase einsetzen. Wir Menschen finden das Dummy aber dann besser wieder, falls wir selbst ins Gestrüpp müssen 🙂

Und was ich immer dabei habe, ist ein Erste-Hilfe-Set. Gerade im Gelände ist schnell etwas passiert. Bevor ich da am Auto oder sogar erst zu Hause bin …