Wasserapport – Schweres Gelände

vlcsnap-00004Sowohl auf der Jagd, als auch auf Workingtests trifft man eher selten auf flache Wiesen. Unwegsames Gelände und Geländeübergänge sind an der Tagesordnung. Auch die Arbeit am Gewässer gehört mit dazu. Das muss natürlich trainiert werden.

Unser letztes Dummytraining war ein Gruppentraining bei Karel. Eine gute Gruppe, denn alle Hundeführer sind ambitioniert und führen ihre Hunde sehr gut. Es läuft mit viel Ruhe ab und auch die Basics wie Fußarbeit und Steadiness sind eine Selbstverständlichkeit. Auch wenn wir durch unwegsames Gelände kraxeln müssen. Diese konzentrierte und ruhige Atmosphäre macht ein entspanntes Arbeiten möglich, welches allen Hunden gut tut. Gerade für die jungen Hunde ist das förderlich, die sich so sehr gut auf die eigentliche Aufgabe konzentrieren können. Bei so lockerer Stimmung kommt natürlich auch der Spaß nicht zu kurz. Weder bei uns, noch bei unseren Hunden 🙂

Und das auch dann, wenn die Aufgaben richtig knackig sind. Diesmal waren wir mit sechs Gespannen in schwerem Gelände unterwegs. Die eigentlichen Aufgaben waren gar nicht so schwer. Markierung und Memory über tiefes Wasser und aus tiefem Wasser, Einweisen auf ca. 60 Metern in tiefes Wasser. Die Herausforderung lag diesmal im Gelände.

Die Aufgabe, auf die wir hingearbeitet hatten startete auf einem Hügel im Wald. Es ging gute 5-6 Meter abwärts, teils recht steil. Unten erwartete den Hund Totholz, dichtes Gestrüpp, Schilf und ein Wasser-/Schlamm-Graben. Dann ein steiler Einstieg ins Gewässer. Im Wasser direkt in Seerosen auf einer Länge von bis zu 10 Metern. Wo Penny eingestiegen ist, lag noch ein Baumstamm in den Seerosen, den sie auch noch im Wasser überklettern musste. Weiter durch lag noch ein Baumstamm und Totholz im Wasser. Bei der Landmarkierung über Wasser war auch der Einstieg am anderen Ufer steil und wurde durch loses Uferholz erschwert. Da war die zu durchschwimmende Strecke die geringste Herausforderung.

Das war alles andere als einfach, weder für den Hund, noch für den Hundeführer, und es hat wie zu erwarten nicht alles problemlos geklappt. Aber letztlich haben wir alle Hunde zum Erfolg führen können. Auch die jüngeren Hunde konnten erfolgreich Apporte meistern. Karel gab immer die nötige Hilfestellung und so konnten alle Hunde die Aufgaben positiv abschließen. Das ist Training.

Hauptsächlich ging es darum, dass die Hunde solch ein Gelände auch annehmen. Auch das gehört dazu. Denn an diesem Gewässer sind auch Enten zu finden und bei einer Jagd, muss der Hund das Federvieh auch aus solch einem Gelände einwandfrei apportieren. Gerade aus solch einem Gelände, denn genau das ist sein Job 🙂

Und Penny macht so etwas sehr gerne. Solch ein Gelände liebt sie. Auch wenn sie anfänglich leicht gezögert hat, einmal begriffen worum es geht, war das Senden gar kein Problem mehr. Doch seht selbst, denn glücklicherweise konnte ich von diesem Training ein paar bewegte Bilder mitbringen:

 

 

 

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