Verlorensuche

Dummytraining

Der Hundeführer kennt nur den Bereich, in dem ein oder mehrere Dummys liegen, nicht jedoch die genauen Fallstellen. Dieser Bereich kann durchaus recht groß sein und kann sich auch etwas weiter weg befinden. Der Hundefüher bringt seinen Hund also zunächst an das Suchengebiet heran und schickt ihn dann in die Suche. Der Hund muss selbständig suchen. Wenn er ein Dummy gefunden hat, pickt er es und kommt auf direktem Wege wieder zurück.

Grundlagen

Die Verlorensuche ist wohl der unspektakulärste Teil der Dummyarbeit. Der Hund wird ins Suchengebiet geschickt und kommt irgendwann mit dem Objekt der Begierde wieder raus. Aber das täuscht. Für mich persönlich ist dies der spannendste Bereich, auch wenn ich als Hundeführer darant den wenigsten Anteil habe.

Für den Hund ist es der absolute Höhepunkt. Denn hier kann er sein ganzes Können aufbieten und seiner eigentlichen Passion nachgehen. Nämlich völlig selbständig zu arbeiten. Was es für mich so spannend macht ist zu sehen wie der Hund arbeitet. Man lernt seinen Hund zu lesen, während man ihm auf der Jagd nach Dummys zuschaut. Es ist einfach faszinierend zu erleben, wie der Hund in einem teils sehr großen Gebiet kleine Dummys findet. Und dabei wird man von Mal zu Mal sehen, wie der Hund erfahrener und seine Leistung immer besser wird.

Training

Viel zu trainieren gibt es hier nicht. Was nicht heißt, dass man die Verlorensuche nicht trainieren sollte. Ganz im Gegenteil. Der Einfluss vom Hundeführer ist nur sehr gering. Zu Beginn achtet man auf das Gelände und den Wind im Suchengebiet und setzt den Hund entsprechend ein. Dies kann im Nahbereich sein oder man sendet seinen Hund zunächst zum Suchengebiet und lässt ihn dann in die Suche gehen. Und dann muss der Hundeführer den Hund nur noch im Suchengebiet halten. Ansonsten arbeitet der Hund frei und lernt demnach auch selbständig.

Für den Hund gilt es, das Gelände und den dort vorherrschenden Wind richtig einzuschätzen. Er wird lernen alte und aktuelle Fallstellen zu unterscheiden. Also wo noch ein Dummy liegt und wo vorher einmal eins lag. Er wird lernen seine Nase dabei immer gezielter einzusetzen. Er wird lernen, dass wildes Rumlaufen nicht zum Erfolg führt und anfangen systematisch vorzugehen.

Was man als Hundeführer noch beachten sollte ist der Wind. Gerade zu Beginn, wenn der Hund noch unerfahren ist. Man sollte dabei immer darauf achten, dass der Wind günstig steht und die Stelle von wo man ihn schickt mit Bedacht wählen. Denn zu Beginn ist es wichtig, dass er schnellen Erfolg hat. Dann fällt es leichter ihn dahin zu führen, dass er ausdauernd sucht.

Mehr Informationen

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Fliegende Dummys, schnelle Pickups – das ist Action für das Gespann. Um was es dabei genau geht und worauf man achten sollte, kannst Du hier nachlesen.

Dummytraining

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Pssst ...

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