BHP beim GRC 2013

1. Platz der der BHP-B beim GRC

Am 26.10.2013 waren wir für die Begleithundeprüfung Teil B beim GRC in Gelsenkirchen gemeldet. Während Penny dem Treiben gelassen entgegen sah, war ich ziemlich aufgeregt. Meine erste Prüfung mit Hund überhaupt.

Zwar hatten wir natürlich darauf hingearbeitet und die Worte von Trainern, Freunden und Bekannten waren durchweg positiv aber sicher war ich meiner Sache nicht. Penny dafür umso mehr. Souverän hat sie mich durch die Prüfung geführt und einmal mehr gezeigt, dass ich mich auf sie verlassen kann.

Nachdem die BHP-A gelaufen war, kam ich als erster Starter zum Teil B.

Zunächst wurde die Leinenführigkeit geprüft. Dabei ging es um die Fußarbeit mit verschiedenen Gangarten, Richtungswechseln und Kehrtwenden. Dabei ging es auch in die Marktplatzsituation, wobei der Hund innerhalb einer sich bewegenden Menschengruppe geführt wurde.

Dann kam die Freifolge. Im Prinzip die gleiche Prüfungssituation wie bei der Leinenführigkeit, jedoch diesmal ohne Leine. Nur ein einziges Mal hatte Penny dabei länger zu einem anderen Menschen geschaut und die Nase gehoben. Das hat uns leider einen Punkt gekostet.

Beim Sitz mit Herankommen ging ich mit Penny in gerader Linie. Dann kam mein Sitz-Pfiff und während sich Penny setzte, ging ich ca. 20 Meter weiter. Nach dem Umdrehen bekam ich dann ein Zeichen vom Prüfer und rief Penny zu mir heran.

Das schwierigste beim Halt mit Abholen war, dass sich Penny nun zunächst von mir lösen sollte. Zum Glück klappte das recht gut, sie lief über die Wiese. Auf Kommando setzte sie sich dann auf Entfernung. Ich ging dicht an ihr vorbei. Dann konnte ich auf Zeichen vom Prüfer zu ihr und sie abholen.

Es folgte die Ablage. Ich legte Penny ab und ging außer Sicht. Nach 5 Minuten konnte ich zu ihr, brachte sie ins Sitz und ging zum Prüfer. Hier hat sich das Üben bezahlt gemacht, denn zu Beginn hat das noch keine 3 Sekunden funktioniert und jetzt wartete Penny 5 Minuten lang völlig entspannt in fremder Umgebung.

Dann kam der Spaß, nämlich der Apport. Ich warf eine einfache Markierung auf eine Entfernung von ca. 25 Metern. Als das Dummy ruhig lag, durfte ich sie schicken. Wie immer ging sie ohne zu zögern raus, fand das Dummy sehr schnell und kam freudig und zügig zurück. Dank dem Neuaufbau der Abgabe, klappte auch das hervorragend.

Zum Schluss wurden noch die Schussfestigkeit mit zwei Schüssen aus verschiedenen Entfernungen und die Umwelteinflüsse (Ball, Raschelbox, Knarre und Regenschirm) getestet. Spielfreudig ließ sich Penny von den Umwelteinflüssen nicht beeindrucken und nach den Schüssen erwartete sie, wie von den Workingtests gewohnt, auch eine Markierung. Die bekam sie vom Helfer auch und durfte sie arbeiten 🙂

blog__MG_5163„Tolles Team“ und „Lange keine so schöne Prüfung mehr gesehen.“ waren zwei Anmerkungen vom Richter Axel Neuhaus, die ich mit Freude entgegengenommen habe. Aber wie gesagt, eigentlich hat mich Penny da rausgerissen. Sie wusste genau, worauf es ankam und hat sich von ihrer besten Seite gezeigt. So konnten wir dann auch mit 23 von 24 Punkten den 1. Platz belegen.

Auch das Drumherum war sehr schön und hat mir sehr gut gefallen. Ob Organisatoren, Helfer oder Teilnehmer, das war eine Gruppe, bei der man sich wohlfühlen musste. An dieser Stelle mein besonderer Dank an Marion Müller, die Sonderleiterin dieser Prüfung. Neben der hervorragenden Organisation hat sie zusammen mit ihren Helfern einen schönen Tag geschaffen.

 

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