Die erste Woche

Die erste Woche mit unserem Neuzugang Libby ist vorbei. Gerade die Welpenzeit ist so schnell vorbei, da möchte man jeden Moment festhalten und alles aufsaugen. Insbesondere die erste Woche ist spannend, weil alles neu ist. Und das für beide Seiten.

Die ersten Schritte

Die erste Unsicherheit bei Libby hielt nur sehr kurz an. Dann hat die Neugier gesiegt. Und mit einer ziemlichen Selbstsicherheit hat Libby dann alles untersucht. Nicht nur ihr neues Zuhause, sondern auch Penny und Dana. Besonders der Garten hatte es ihr angetan. Mangels Pflege sieht es bei uns im Garten ziemlich wild aus, was nicht nur Insekten und Vögeln, sondern auch unseren Hunden tolle Möglichkeiten bietet.

Der erste Tag sollte erstmal zum Ankommen sein, schließlich sind das für so einen kleinen Welpen ziemlich viele neue Eindrücke auf einmal. Trotzdem gibt es natürlich Regeln, die auch direkt vom ersten Tag an konsequent umgesetzt werden. Da gab es aber nur wenig zu tun, da Libby ziemlich wenig Mist gebaut hat. So einen braven Welpen hatten wir noch nie. Naja, das sollte sich dann die nächsten Tage noch ändern 😆

Aber der erste Tag verlief richtig gut. Zumindest für Libby und uns. Für Penny und Dana weniger. Mit ihrer aufgeschlossenen Art hat sie unsere beiden großen direkt aufgemischt und nicht unbedingt für große Freude gesorgt. Die erste Nacht verlief friedlich. Schließlich haben wir sie gut umsorgt und in der Nähe von Penny und Dana fühlte sich Libby sichtlich wohl. 😴

Büro, Natur und Couch

Wach werden, Kaffee trinken und Büroarbeit … gar nicht so einfach, wenn so ein kleiner Wirbelwind morgens rumwuselt. Aber Penny und Dana kennen das ja schon und so wurde Libby von Dana bestens eingearbeitet.

Mittags ging es dann zum ersten Mal raus ins Gelände. Spannend, wie groß doch die Welt ist und was es alles zu entdecken gibt. Und im Prinzip beginnt hier schon das Dummytraining, denn Libby hat direkt verschiedene Geländetypen kennengelernt. Und alles schön in Freifolge, damit der Spaßfaktor auch hoch ist.

An gemütliches Couching war erst zu denken, als Libby müde war. Vorher hat sie noch den ganzen Laden aufgemischt, insbesondere unsere beiden Großen. Die waren nicht so wirklich amüsiert darüber aber das sollte sich die Tage über legen.

Penny und Dana

Am Anfang waren die beiden neugierig wer denn da so kommt. Und als Libby sich recht selbstbewusst vorgestellt hat, wich die Neugier. Dann waren die beiden eher genervt und angepisst. Man konnte in den Augen „Wann geht das kleine Vieh wieder?“ lesen. 😆

Die Vorstellung, dass sich alle Hunde direkt lieb haben, dürfte wohl eher eine Ausnahme sein. Bei uns war das noch nie der Fall und bei allen Neuankömmlingen hat es immer einige Tage gedauert. So war es hier auch. Schleichend hat sich Libby in die Herzen unserer Damen geschummelt. Und aus Knurren und Fletschen wurde recht schnell ein wohliges Brummen (Dana) und ein eine majestätische Duldung (Penny). Libby legt sich wie selbstverständlich zu beiden ins Körbchen, die das mittlerweile auch gut finden und von Dana gibt es auch Spielaufforderungen.

Auch gefuttert wird zu dritt. Ich wollte da von Beginn an keine Unterscheidung machen und so haben wir die drei direkt zusammen gefüttert. Während Penny und Dana ja ruhig warten, bis sie loslegen dürfen, gibt Libby ganz schön Gas, um zu ihrem vollen Futternapf zu kommen. Aber da sind wir dabei und Libby lernt gerade, dass nur ruhiges und bedachtes Verhalten zum Ziel führt.

Tendenz steigend

Unsicher war Libby nur kurz, abgelöst durch Neugier und Selbstsicherheit. Nach wenigen Tagen hat sie dann auch Penny und Dana von sich überzeugt. Und nach nicht einmal einer Woche können wir sagen, dass sie sich sauwohl bei uns fühlt. Sie bewegt sich wie selbstverständlich durch die Räume hier, legt sich auch etwas weiter von uns weg schlafen und schlendert auch mal ganz gerne alleine durch den Garten.

Übrigens Garten … hier war zwei Tage lang so richtig schlechtes Wetter, sogar mit Hagel, Gewitter und Sturmböen. Das schien Libby aber nicht zu stören und so waren wir auch bei dem Sauwetter ziemlich oft im Garten, was sie offensichtlich genossen hat. Damit steht eines schon fest: Libby wird ein astreiner Outdoor-Hund 😁

Und jetzt genug geschrieben bzw. gelesen … hier ein paar Bilder aus der ersten Woche.

Hier sind Penny, Dana und Libby zum ersten Mal zusammen draußen im Gelände.

Natürlich lernt Libby auch von Anfang an unterschiedliches Gelände kennen.

Die Pflanzenwelt im heimischen Garten hat keine Chance 😉

Wo man auch hinsieht … immer Action 😆

 

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1 Kommentar zu „Die erste Woche“

  1. Viel Spass mit der kleinen Libby! Vor eineinhalb Jahren zog bei mir auch so ein kleiner Racker ein und hat das ganze Rudel aufgemischt. Und zack, es geht so schnell, sind sie schon gross! Alles Gute!

     

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